Das Kirchenjahr

Das Kirchenjahr hat einen anderen Zeitrhythmus als das Kalenderjahr. Somit beginnt das Kirchenjahr nicht mit dem 1. Januar, sondern mit dem 1. Adventsonntag und endet mit dem Christkönigssonntag (Ende November).

Das Kirchenjahr ist primär von mehreren Festkreisen geprägt, wo jeweils ein bestimmtes Schwerpunktthema angesprochen wird. Um sich leichter orientieren zu können, können diese Festkreise mit den anschließenden Symbolen direkt angesprochen werden.

Die Adventszeit

Mit dem 1. Adventsonntag beginnt jeweils ein neues Kirchenjahr. Der Zeitraum vom 1. Adventsonntag bis nach Weihnachten wird kirchlich als ein Schwerpunktbereich gesehen. Mit dem Festtag "Erscheinung des Herrn" endet dieser Festkreis.

Der Advent soll eine Vorbereitungszeit, auf das weihnachtliche Hochfest (Heiliger Abend, 24. Dezember, Christtag, 25. Dezember, und Stephanietag, 26. 12.) mit dem Gedächtnis des ersten Kommens des Gottessohnes (Christkind) zu den Menschen, sein.

Gleichzeitig will der Advent aber auch unsere Herzen darauf prägen, dass es eine Ankunft Christi - am Ende der Zeiten - geben wird. Unter diesen beiden Gesichtspunkten soll die Adventzeit eine Zeit des Innehaltens und der Erwartung sein.

Die Weihnachtszeit

Nachdem uns die 4 Kerzen vom Adventkranz ein helles Licht geben, wird durch den HEILIGEN ABEND die Weihnachtszeit begonnen. Gott uns ein Kind geschenkt, das uns eine neue Dimension auf Gott hin möglich macht. Die Weihnachtszeit ist die Gedächtnisfeier der Geburt des Herrn. Der besondere Charakter dieses Festes soll uns in der Erscheinung des Christkindes verdeutlicht werden.

So wie Gott uns Menschen durch Jesus Christus beschenkt hat, wollen wir uns Menschen gegenseitig beschenken. Wir dürfen uns auch die Frage stellen, ob heute in dieser materiellen Welt nicht andere Werte, die oft fehlen, viel wichtiger wären. Vielleicht ein Ansatz, wie wir uns gegenseitig beschenken können.

Die Fastenzeit

Die Fastenzeit umfasst die Zeitspanne vom Aschermittwoch bis Ostern. In dieser Zeit sind wir aufgerufen alte und vielleicht schon eingefahrene Gewohnheiten zu hinterfragen. Ein sich daraus ergebender Aufbruch, bisher Gewohntes hinter sich zu lassen, bietet die Chance für etwas Neues offen zu werden. Jesus hat sich auch ganz bewusst in die Wüste zurückgezogen, um dort einen Aufbruch hin zum Ziel zu beginnen.

Jede(r) wird für sich selbst ermitteln müssen, was für ihn/sie gut ist, um wieder einen Blick für das Wichtige zu bekommen, um sich vom Eingefahrenen zu lösen. Die Fastenzeit ist eine Einladung eine persönliche Standortbestimmung vorzunehmen und sich dabei auf Neues einzulassen. 40 Tage des Jahres, in denen wir auch einen neuen Zugang zu unserem Glauben finden können. Die Evangelien der Fastenzeit bieten in vielfältiger Weise auch Hilfen an, um sich anhand von Jesus mit entscheidenden Situationen des Lebensweges auseinander zu setzen!

Palmsonntag und die Karwoche

Ostern und die Osterzeit

Christi Himmelfahrt - Das Vermächtnis

Das Fest Christi Himmelfahrt ist nicht nur ein arbeitsfreier Tag, der zu einem verlängerten Wochenende einlädt, es ist ein Festtag für uns Christen, wo wir einen Sendungsauftrag von Jesus Christus erhalten haben!

Nach seinem Tod am Kreuz und seine Auferstehung hat er durch 40 Tage hindurch seinen Freunden Mut gemacht! Indem er Ihnen mehrmals begegnet ist und Ihnen verdeutlicht hat, dass Sie nun sein Lebenswerk und Botschaft weiter in der Welt verbreiten sollen.

Wir, als die Nachkommen dieser Christus-Jünger, haben ebenso diesen Auftrag erhalten!
Durch unsere christliche Lebenshaltung sollen wir Zeugnis dafür sein, dass Gott uns Menschen liebt - wir nur dadurch diese Welt verbessern können, wenn wir nach seiner Botschaft, nach seinem Beispiel leben!

Das Vermächtnis, das uns Jesus hinterlassen hat, soll uns Christen dazu anregen, nicht nur diesen Festtag zu feiern, sondern durch unsere Lebenshaltung immer wieder ein glaubhaftes Beispiel geben. Nicht das irdische materielle, sondern die Sorge um den Menschen und die gegenseitige Achtung - die Liebe zueinander, sollte unseren Alltag prägen. Wir dürfen darauf vertrauen, nach unserem Tod in einem Himmel zu gelangen, wo ein ewiger Friede möglich ist. Jeder von uns kann in seinem Lebensumfeld einen Beitrag dazu leisten, das Gottes Liebe jetzt schon spürbar und erfahrbar wird!

Der aktuelle Pfarrbrief

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